Stefan Goldmann

“The Transitory State”

MACROM07 scanZoom inLabelMacro
Cat. No.MACROM07
FormatEXCL2CDD
Orders fromMon, 15 Sep 2008
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Review

With his releases for Innervisions, Perlon and Macro Stefan Goldmann has been a key figure at the cutting edge of post minimal techno and the renewal of house music. With “The Transitory State", he finally unleashes his highly anticipated debut CD. Two separate albums in one package - a double whammy with benchmark club tracks on CD1 and an electroacoustic concept album on CD2. CD1 features some of today’s most significant underground anthems, including “Sleepy Hollow” and “Lunatic Fringe” - both voted top 10 tracks of the year in the polls of Groove, Resident Advisor and De:Bug mags, seriously crossing boundaries with heavy DJ support all accross the board from Richie Hawtin to Carl Craig to Laurent Garnier to Gilles Peterson. The entire collection ranges from the lush afterhour bliss of “Prefecture” to the dark modernism of “Blood” to peak time frenzy with “The Bribe". All tracks have been carefully edited exclusively for this release by the artist and six appear on CD for the first time ever, thus adding brand new and previously unreleaed tracks and parts. CD2 contains the album “Voices Of The Dead” which will also be released as a ltd. edition 5x7? vinyl box set. Starting a trilogy of concept albums, Stefan Goldmann searches for the common root of all music in an electroacoustic setting. From this album “Turret” is already renowned as the intro sequence of Richie Hawtin’s groundbreaking DE9 Transitions mix compilation and was also commissioned by the Bibliotheque Nationale de France for the IMEB Phonotheque public collection.

MACROM07 in the media

1 Beat.de: “Das war jetzt aber echt mal an der Zeit. Der Berliner Produzent und DJ Stefan Goldmann hat in den letzten fünf Jahren immer wieder für ganz schön Wind in der Clublandschaft gesorgt. Ob sein brachiales Brett auf Innervisions Records („Sleepy Hollow“) oder seine weiteren Veröffentlichungen auf Perlon oder Ovum Records – sie haben all die Schnittstelle zwischen der Renaissance der Deep House Music, der starke Verehrung für Detroit Techno und weitere elektronische Experimente mit Weitsicht mitdefiniert. Schade, dass er oft erst hinter Dixon, Chateau Flight oder Ame genannt wird. Einen Anspruch hat er sehr darauf. Das dokumentiert seine erste VÖ auf CD. Die ganz großen Plattendreher und global DJ Player wie Francios K., Richie Hawtwin, Laurent Garnier, Ame & Carl Craig gehören bekennend zu den Fans seiner Kunst und supporten diese auch fleissig in ihren DJ-Sets und Playlists. Daneben kommen die üblichen Tastemaker wie Jazzanova oder Peter Kruder, die seine 12inch-Undergroundhits nicht ohne Grund bei ihren DJ-Gigs rotieren lassen. Die weltweit respektierten Radiogurus Pete Tong oder Gilles Peterson (BBC) geben dem Berliner auch regelmäßig viel Liebe und Airplay für seine Werke. Soweit zu der bekannten Fanbase des Liebhabers für techy Sounds. Das Proletariat der Clubmusikbegeisterten (Groove; DeBug Magazin) hat Goldmann musikalischen Auswürfe 2005/2006 zum Besten gewählt, was diese Jahren ausgespuckt haben. Lob von allen Seiten. Ganz zu Recht. Visionär sind sein Klangkosmos definitiv. Minimal ist hier keine Schimpfwort – sonder Kunstform mit viel Seele. „Lunatic Fringe“ oder „Prefecture“ sind Epen, wie sie NEEDS gebaut haben. Da darf man sicher zugreifen. Auch aufgrund dessen, weil man hier nicht nur eine Hitsammlung an zeitgenössischer, teilweise pioniermäßiger Clubmusik bekommt, sondern weil auf CD2 („Voices of the Dead“) ein bisher nicht erschlossenes Feld an Experimente der elektronischen Musik aufzeigt wird. Da passiert es, dass die Suche zum Weg wird. Einfach in die Thematik bzw. das Abenteuer einzusteigen ist es nicht. Goldmann gibt uns eine Möglichkeit in eine wirklich andere Welt zwischen den Tönen zu fließen. Was sich jeder einzelne dabei denkt, ist natürlich subjektiv. Das Angebot ist zumindest da. Aber lasst euch Zeit. Das wird schwierig und es hat nichts mit CD1 zu tun. Überhaupt nichts. (Peter Hagen) ”

Alex Attias (Planet E): “ This release is hot like an oven! I’m feeling Stefan’s sound from day one. Original and superb precise productions. Top quality. One of my favourite releases and producers . Love it.”

Angel Molina (Sonar Music): “The Transitory State is an excellent dance album, Voices of the Dead sounds near the 90’s post-industrial/ambient (Pete Namlook for ex.)!”

Beatburger (E): “Beatburguer.com (Spain): Stefan Goldmann es un tío bastante guay. Y no lo digo porque lo conozca personalmente ni mucho menos, pero con las estilosas producciones que nos suele brindar el alemán, a la fuerza tiene que ser buen muchacho. Proclamado por la prensa y público como uno de los más importantes renovadores de la house music, ha sabido agarrar un estilo que últimamente andaba un poco de capa caída –“cuánto minimal y yo qué viejo”, que dirían Siniestro Total-, y, añadiéndole dosis de modernidad pero respetando los cánones clásicos del estilo, ha sido capaz de aupar de nuevo a cotas bien altas eso que se viene llamando ‘jaus’. En este LP –que consta de dos partes bien diferenciadas- encontramos, por una parte, al Stefan Goldmann que conjuga maravillosamente el hipnotismo, la vanguardia y elegancia sonora con las dosis justas de baile desmedido. Y aunque varios de los temas ya habían sido publicados anteriormente, siempre da gustico tenerlos todos juntos y relucientes. **** (Andrés R.) ”

Dave Ellesmere (Intacto): “These two albums really show the depth and diversity of Stefan’s range of styles and production techniques. Very cool collection. Nice to include the big hits aswell.”

Gamall (Demon Days): “ Stefan is a wonderful producer and many of the tracks on the first CD have been in my playlists over the past two years - delighted to hear his experimental side of the "Voices of The Dead" - exceptional stuff – top.”

Groove Mag (GER): “Sich an den Rändern des Geschehens zu bewegen, an den instabilen Übergangszuständen von Genres und Clubfunktionalität zu arbeiten, die Unsicherheit zu suchen, das hat sich für Berlins Stefan Goldmann bislang gelohnt. Wie kaum einem zweiten ist es ihm gelungen, das Abstruse, den psychotischen Krach und das ungemütliche Geräusch in seinen Stücken wuchern zu lassen, ohne deren reiche Musikalität und Tanzbarkeit zu verraten. Die Entwicklung, die ihn überaus erfolgreich in die Knoten der aktuellen Verwindungen von House und Techno katapultiert hat, ist auf The Transitory State dokumentiert, mit den behutsam editierten Hits der vergangenen fünf Jahre sowie sechs neuen Stücken, in denen die spröde Überdrehtheit seines neuartigen Minimax-House weiter kraftvoll ins Absurde getrieben wird. Aber Goldmann hat noch höhere Ambitionen. Es geht ihm um nichts weniger als um die Destillation einer „unmöglichen“ musikalischen Essenz. Voices Of The Dead, das unabhängig als Vinylsinglebox erschienen und der Transitory State-CD beigefügt ist, sucht diese ephemere Substanz in den elektroakustischen Spuren, welche Free Jazz, Neue Musik und die marginaleren Ausformungen von Pop hinterlassen haben. Den alchemistischen Stein der Musikweisen hat er damit noch nicht gefunden. Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel – und der ist mehr als spannend.”

Ivan Smagghe (Kill The dj: “: BeIvan Smagghe (Kill The DJ)luga is amazing and Stefan is a unique producer... in his own world, which I fully respect. And this is a proper LP, not just a collection of singles. ”

Mixmag (UK): “Stefan Goldmann's releases on Classic, Perlon and Music For Freaks prefigured today's minimal, and he hasn't lost his questing, psychedelic edge. The first CD here, of dance tracks from 2005-08, is the perfect antidote to polite, going-nowhere "production-line minimal", but its truly barking mad sounds aren't just there for their own sake, but have intense musicality. Only Villalobos approaches this level of weirdness while retaining such danceability. But CD2 (also available as a box of 7" singles, vinyl nerds!) is where he really cuts loose, on some of the most certifiably, disturbingly, brilliantly wrong ambient excursions we've heard in an age. Dance music needs mad genius like this.”

Oliver Ho (Drumcode): “I’m really impressed by all the tracks, amazing blend of deep techno and abstract soundscapes. Very powerful music! Rises above all the boring unoriginal music that alot of labels seem to put out at the moment.”

Out OF Space (CH): “"Lunatic Fringe" ist schneller Minimaltechno und - zu meiner Überraschung - mit klassischem Gesang im Hintergrund. Wow. Eine super Kombination. Zwei Frauen singen. Ich verstehe nicht, in welcher Sprache, es klingt wie in einem Kloster, ein leichtes Echo. Der Beat dazu ist schnell und bestimmt und besteht aus einer kleinen Melodie. Schön und gleichzeitig Tanzmusik. Grossartig und speziell. Die Stimmen sind schön, die Töne manchmal schräg, vielleicht leicht orientalisch. Es gibt hohe und tiefe Frauenstimmen. Der Beat bleibt nicht einfach ein monotoner Minimalbeat, sondern er verändert sich. Mal wird er gefährlich, mal glücklich. Es ist Tanzmusik, und zwar schöne Tanzmusik. "Prefecture" ist ein Experimentiernachmittag. Lustige elektronische Tönchen, erinnert mich an Matthew Herbert. Tollpatsch, Freude, Humor und Fantasie. Wow. Dazu muss man einfach tanzen. Selten hab ich so guten und schönen Minimaltechno gehört. Das macht richtig Freude. Ich muss den Berliner unbedingt mal live sehen. Ganze Geschichten erzählt er, mit seiner Musik. Wie ein Theaterstück. Verschiedene Tönchen und Effekte mischen sich zum Beat. Es ist einfach alles perfekt. Minimaltechno, der nicht langweilig wird. Bei "Radiant Grace" gibts Gitarre und Geige. Es könnte fast der Anfang eines Rocksongs sein. Geige und Techno, das braucht Mut und Fantasie, und klingt fantastisch. Einfach schöner Techno. Die Lieder dauern alle recht lang, aber werden doch nie langweilig. Goldmann will alles ausprobieren, was möglich ist. Beim nächsten Lied scheint es mir, als würde der Minimaltechno singen. Elektronische Melodien. Es ist immer noch Minimaltechno, aber man könnte fast Maximaltechno sagen. So viel herausgeholt wie nur möglich. Vielleicht wird es langsam langweilig, wie sehr ich diese Platte lobe, aber ich muss. Es ist der schönste und spannendste Minimaltechno, den ich je gehört habe! Unglaublich, was da alles passiert, in seiner Musik. Wie ein elektronisches Bilderbuch. Jedes Lied eine neue Szene, und du hörst nie auf zu tanzen. Goldmann verwandelt Techno in eine tanzbare Geschichte. Die CD besteht aus einer Doppel-CD. Die zweite Scheibe heisst " Voices of The Dead" und klingt auch bisschen so. Hier gibt’s plötzlich keinen Techno mehr, sondern nur noch Geräusche. Wilde, elektronische, sphärische, unheimliche, gefährliche Geräusche, die recht anstrengend sind zum Hören. Aber auch hier zeigt sich Goldmann als Künstler. Er weiss, wie umgehen mit Ton und Geräusch, kann verschiedene Stimmungen erzeugen, tüftelt und experimentiert. "The Transitory State" ist eine hervorragende CD, die jeder mal gehört haben muss. Minimaltechno vom Besten und Schönsten. Gemischt mit Fantasie, Experiment, Power, Geschichten und Tanz. (meret) Bewertung: 10/10 ”

Partysan Berlin: “ Nicht umsonst wurde Stefan Goldmann 2006 von Lesern fremder Mit-Blätter gekürt, sein "Sleepy Hollow" und "Lunatic Fringe" zu den Top Ten der elektronischen Musikgeschichte annektiert. Addiert man methodisch dessen Discographie und die Entwicklung der Clubkultur "derzeit", ich spreche von einer Art Isolation postminimalem Technos und nicht minder zu phänomenisieren der Renaissance von House Musik, so ist auch Goldmann selbst Geschichte, wir Reaktionäre. Hat er doch den Alt-Wandel mitverursacht, provoziert, jedoch apartisch und mit Scheuklappen strikt auf Nicht umsonst wurde Stefan Goldmann 2006 von Lesern fremder Mit-Blätter gekürt, sein "Sleepy Hollow" und "Lunatic Fringe" zu den Top Ten der elektronischen Musikgeschichte annektiert. Addiert man methodisch dessen Discographie und die Entwicklung der Clubkultur "derzeit", ich spreche von einer Art Isolation postminimalem Technos und nicht minder zu phänomenisieren der Renaissance von House Musik, so ist auch Goldmann selbst Geschichte, wir Reaktionäre. Hat er doch den Alt-Wandel mitverursacht, provoziert, jedoch apartisch und mit Scheuklappen strikt auf den Klang konzentriert, ohne plakativ diese Kausalität erzielen zu wollen, ohne etwas neu-zu-erzwingen. Nun, ist eine Retrospektive DESSEN in unserem Fokus, im Mittelpunkt steht "The Transistory State", eine 2-Tontäger-Essenz aus bekanntem wie neuem Bumm-Bumm-Tschack-Piep. Nicht etwa, dass dies wie ein Klappentext zusammenfasst. Nein. Es umfasst einen Werdegang von Anfang bis Ende. Wir ziehen Schlüsse: Goldmann kompiliert nicht, viel mehr kuriert er sein Medium Musik zu einem Résumé; eines aus zwei Stücken, "Works" und "Voices of the Dead". Wir hören. Das ”

PITCHFORK: “Few producers have a career that looks quite like that of Stefan Goldmann, who got his start recording lush, decentered house music for Classic before spreading his strange, proto-post-minimal seed across labels as diverse as Jesse Rose's Front Room, Josh Wink's Ovum and Dixon and Âme's Innervisions-- not to mention having put out one of the best singles in Perlon's entire catalog. Appropriately, no one else has a sound quite like his either. All the tracks on the first disc of The Transitory State already appeared as singles-- mostly on Goldmann and Finn Johannsen's Macro label, though all three tracks from the 2005 Perlon CD are here, rather miraculously. But it's a joy to have them collected in one place on CD, if for no other reason than that these tracks deserve to find more listeners, including the kinds who don't buy vinyl or even, necessarily, go clubbing. Goldmann's vision of house music doesn't deny the hunger for motion: his rhythms, banged out on well-tuned drum machines-- no glitches, no funny stuff here-- bump and swing with panache. But he's equally skilled in the realms of melody, harmony and timbre. Where so much current house seems content to splash a drum track with an augmented chord or two and call it "deep," Goldmann works his tracks around more unusual sounds and riffs, whether it's the Dopplering trombone of "Lunatic Fringe", the electric bass and violin counterpoints of "Radiant Grace", or the creepy circus organs of "Aurora" and "Sleepy Hollow". Disc Two, meanwhile, is a totally different beast: an hour of droning synthesizer experiments and muffled musique concrete that wouldn't know a drum beat if it hit them over the head, offering a pure and heady listening experience. (It also works surprisingly well as background music for writing.) The ambient disc's material is also available as Voices of the Dead, a beautifully packaged box set of five seven-inch singles (limited to 500 copies) that should find its way to the top of many electronic-music nerds' Xmas lists this year. (Philip Sherburne)”

Prins Thomas (Full Pupp): “Loving the whole album. Good good work indeed!”

Prins Thomas (Full Pupp): “Loving the whole album. Good good work indeed!”

Raveline (GER): “Für viele Goldmann Fans gibts hier eine neue musikalische Seite zu entdecken: "The Transitory State" ist eine Doppel-CD mit zwei unterschiedlichen Konzepten. CD 1 beinhaltet eine Auswahl an bisherigen 12" Dance-Veröffentlichungen inkl. zwei neuer Tracks. Von "Sleepy Hollow" über "The Bribe", hier sind die Tracks, die wir kennen und mögen und mit denen sich Stefan Goldmann nach oben katapultiert hat. Inzwischen hat er sein eigenes Label und wird experimentierfreudiger. CD 2 ist ein Beispiel dafür, er nennt es ein elektroakustisches Konzeptalbum und nach einer kurzen EIngewöhnungsphase findet man Gefallen an den Sound-Fragmenten. Ohne Beat, ohne Melodie versucht er das einzufangen, was genau dazwischen liegt und eigentlich nicht vertont ist. Interessanter Ansatz und durchaus gelungen.”

Richie Hawtin (Minus): “Really like this weird space ambient one. I’ve put Katorga and Izo already into my Final Scratch computer and have been playing them! ”

Sebo K (Mobilee): “brilliant album! full support.”

Sound & Recording (Ger): “Klingt Club-Musik nach den Produktionsmitteln, mit denen sie generiert wurde? Zum Teil ja, ganz klar, aber oft sind vorschnelle Einschätzungen von Genre-Klischees geleitet und deswegen falsch. Stefan Goldmann hat einen superklaren Sound kreiert, der im großen Minimalkosmos anzusiedeln ist, er klingt modern und auf einschlägiger Software basierend, aber die Realität sieht mal wieder ganz anders aus: “Ich benutze eigentlch ein typisches Drum & Bass Set-Up”, sagt der gebürtige (!) Berliner, der allerdings nie in diesem Genre veröffentlicht hat. Im wesentlichen arbeitet er mit einem Akai S 5000 Sampler, Cubase als Sequenzer und Midi-Steuerung, und etlichen externen Effekten. Seine Herangehensweise an Tracks differiert: “Ich versuche, relativ wenig Routine zu entwickeln”, ist ein typisches Statement von ihm – Hypes sind ihm suspekt. Und er wird genug von diesen trügerischen Sympathiewellen abbekommen haben in den letzten Jahren, seine Stücke “Lunatic Fringe”, “Sleepy Hollow” und “The Bribe” waren schwer erfolgreich im Minimal-Techno-Zirkus. Ersteres trat sogar stilprägend eine Welle von Kopien los, gerade dieser Tage erscheinen wieder zwei Maxis, die seinen Sound epigonenhaft kopieren. Der Track wird dominiert von einem langen Sample eines bulgarischen Chores, das ungeschnitten gute vier Minuten dauert und einen sehr eigenen, spezifischen Sound mit ungewöhnliche Harmonienreibungen erzeugt. Goldmann ging es bei dem Stück darum, den Chor als zentrale Komponente zu benutzen und die anderen Elemente wie Bassline und Harmonien daran anzupassen, und nicht umgekehrt den Weg vieler Produzenten zu gehen, die Samples oft recht willkürlich aus ihrem Zusammenhang reißen und zurechtbiegen, was im Fall von afrikanischen Stimm-Samples oder ähnlichen Quellen gerne mal zu “arger Verflachung” führt. Ähnlich frisch und eigenständig wie “Lunatic Fringe” klingen etliche seiner Stücke aus den letzten drei Jahren, was man bestens auf dem gerade erschienen Album “The Transitory State” nachprüfen kann. Die Doppel-CD vereint auf CD eins die genannten Hits und andere ältere Tracks mit neuen, unveröffentlichten Stücken – alle mehr oder weniger clubbig, zwischen Afterhour-Verschwurbeltheit und klarer Primetime-Abfahrt zu verorten. CD zwei widmet sich dann einem komplett anderen Stimmungsbereich, hier geht es um beatlose “elektro-akustische Kompositionen”, wie Goldmann sie nennt. “Experimentell klingt für mich nach Improvisation”, erklärt er, und ungeplant sind seine Soundscapes überhaupt nicht. Ambient allerdings gefällt ihm genauso wenig als Schublade, da stört die Flächen-Assoziation. “Voices Of The Dead”, so der Titel der zweiten CD, ist alles andere als süßlich, als Pop, aber auch als Club. Wobei wir uns einig sind, dass früher ähnliche Musik weitaus öfter im Partyrahmen stattgefunden hat. Der Wegfall von Chillout-Floors trägt mit dazu bei, dass das ganze Genre-Spektrum “Listening Music” mehr und mehr untergeht. Das war einmal anders. “Früher gab es doch auf jeder zweiten Jeff Mills Platte so ein Stück”, erinnert sich Stefan. Gut, dass er in der Lage ist, seinen Fans zwischen zwei Hits etwas schrägeren Stoff unterzujubeln. (Mathias Schaffhäuser) ”

Tomas Barford (Who Made Who, G: “Voices Of The Dead is scary, yet fascinating. The Transitory State is just perfect and trippy.”

UPDATE MAG: “Berlin’s Stefan Goldmann first made his name with sublime outings like “True” on Derrick Carter’s much missed Classic label (actually set to come back online - oh). He’s since started his own Macro label which has lined up this set consisting of his much-awaited debut album The Transitory State plus the first part of his electroacoustic concept project Voices Of The Dead, which will also come in a 5x7” boxed set. The album features work from the last three years, released on Innervision, Perlon and Macro. The overall effect is heavenly, working a gentle compulsive magic with tracks like ‘Lunatic Fringe’ and its floating choir, spaced ‘Prefecture’ and ghostly ‘Phraselab’. ‘The Bribe’ rings with classical resonance but ‘Blood’ shows he can get more upfront. The second CD tries to explain his unique sound by referencing a wide variety of past musical sources, kicking off with freeform avant-electronica. Richie Hawtin has already used ‘Turret’ as the intro to his DE9 Transitions mix compilation. All told, a fantastic debut with a secret and a difference. ***** (Kris Needs) ”

Vibe Magazin (GER): “Zwei völlig unterschiedliche CDs namens „The Transitory State“ sowie „Voices Of The Dead“ ergeben zusammen das Debüt- und gleichzeitig Doppelalbum des Berliners für das eigene Label. Neben einigen mit hohem Wiedererkennungswert ausgestatteten Highlights seiner bisherigen Schaffensphase wie „Lunatic Fringe“ oder „Sleepy Hollow“ steht weiteres cluborientiertes Material bis einschließlich 2008 im Mittelpunkt der ersten Disc. Macromal lautet das Gesamtergebnis bei den 10 Tracks, die eine Schnittmenge aus Minimal Techno und House mit einer experimentellen Brise bilden. CD2 widmet sich konzeptionell dem Ambient, worauf sich 10 sehr solide Stücke mit beruhigender Wirkung befinden. Der Albumerstling von Stefan Goldmann ist Gold wert”

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