Sven Weisemann

“Xine - The Cd”

1STVOYAGE scanZoom inLabelWandering
Cat. No.1STVOYAGE
FormatEXCL1CDC
Orders fromMon, 26 Oct 2009
PricePlease sign in to see price

Review

Founded in 2008 by Don Williams aka Thomas Wendel the young label wandering is proud to present its first album: Sven Weisemann - Xine. As a sublabel to the seminal Mojuba Records, wandering has been created as a platform for all kinds of modern electronic and acoustic music in the broadest sense but the young imprint already starts to build its very own sound visions. Sven Weisemann’s debut album is a true highlight, after some serious underground clubhits the very talented offspring shows his wide musical works in full effect for the first time. After the early steps on labels like Mojuba, a.r.t.less, meanwhile, styrax and essays music this album marks a new horizon for the variety of Sven’s music. It features various pieces with layered pianos, violins and breathtaking atmosphere’s comparable to a soundtrack for a movie which haven’t been produced yet. Prepare yourself for a wonderful harmonic and timeless musical journey through 20 different soundscape that will hopefully become the perfect soundtrack in some future moments of your life!

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tonight.de (MARKUS BREIDBACH): “Sven Weisemann sieht aus wie ein Typ Anfang 20, ist aber schon seit 1997 im DJ-Geschäft und begann vier weitere Jahre später mit dem Produzieren. Trotz seiner juvenilen Erscheinung gilt er zu Recht als einer der heißesten Musiker im elektronischen Bereich, hat sich in erster Linie dem Dub Techno und deepen House sowie der nah anverwandten Spielarten verschrieben. Er hat auf namhaften Labels wie Styrax Leaves, Liebe Detail, Mojuba, Ornaments, Dessous u. a. veröffentlicht, Ausnahme-Remixe verfasst und ist jedes Mal mehr als überzeugend. Fast schon unheimlich, wie gut der Mann ist! Nun, da er sein erstes Album vorlegt, sollte man meinen, es ist eine Werkschau des bisherigen Schaffens oder er geht den Schritt weiter, sich im Rahmen seines Wirkungsbereiches neuen Titeln zuzuwenden. „Xine“ hingegen ist so ganz anders geworden, eine große Überraschung, die so gut wie nichts mehr mit seinen Outputs der letzten Jahre gemein hat. Man könnte den alten Spruch „Es ist sein bisher persönlichstes Album“ bringen und hier würde er sogar stimmen. Keine Distanz oder Unnahbarkeit, wie sie im Clubstyle, egal welcher Güte, zu finden ist, sondern eine ungemein intime Platte, deren 20 Stücke das Leben widerspiegeln sollen. Und das muss man als Künstler wollen, sich nackt machen und verletzlich, raus aus der kühlen distanzierten Position hin zu Durchdringbarkeit und persönlichen Transparenz. Und hin zu ganz anderer Musik, die nur noch in Fragmenten mit dem bisherigen zu tun hat, die sich in elementar anderer Art und Weise öffnet. Eben weil es in letzter Instanz ganz oft die klassische Musik ist, die auf „Xine“ den Ton angibt, Rhythmen und Basslinien keine Rolle mehr spielen und somit auch konsequent die Berechtigung für den Tanztempel verlieren. Aber dafür so unglaublich viel gewinnen. Verführen zur Wahrhaftigkeit und Nachhaltigkeit, zur Ernsthaftigkeit und Unvermeidbarkeit, sind die Eintrittskarte zur raum- und emotionsübergreifenden Atmosphäre. Dass Weisemann dabei so erfahren klingt wie manch gedienter Routinier fasziniert ebenso wie die 20 Einzelteile, die „Xine“ zu einer funkelnden Traum-Platte machen. Ich ziehe meinen Hut. ”

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