Kadebostan

“The Souk Ep”

FENOU10 scanZoom inLabelFenou
Cat. No.FENOU10
FormatEXCL10"G
Orders fromTue, 16 Feb 2010
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Review

For the second time, Kadebostan opens up an oriental sound bazaar on Fenou with “The Souk E.P.” and feeds us with musical delicacies. On side A he charms us with a virtuous sounding clarinet like a snake charmer decoys the hissing reptiles from a basket. Our hips are swaying softly and smoothly under this hypnosis to a beating rhythm and repeating bass lines. On the flip he reveals the veil and involves us in a world of foreign sounding magical music. It is a miraculous mixture of charming vocals, gently, but firmly beginning rhythm and oriental guitar and piano scales. What remains is a moment of magic.

FENOU10 in the media

Feedback: “

Radio - Paul Hamill // BBC Radio Ulster: "this will work well for me on the radio, really interesting vibes, nice and musical with great oerc."

 

Patrik Bodmer (M.A.N.D.Y.): "the souk / no horns is outstanding! love it!"

 

Vincent Lemieux: "Great release. Very unique and original. Good job"

 

Ellen Allien: "beautiful release ..like it ellen"

 

Kleinschmager Audio: "nice nice nice , no horns mix !!!"

 

Blog - Randomcircuits.com: "horns baby!"

 

Shlomi Aber: "the no horns mix is the one"

 

Daniel Stefanik: "oh yeah!!! love the original played by a spanish guitarist. but this version is really nice! like it."

 

Radio E-Volution / Tim Jones: "the souk hat was. eigentlich nicht mein sound aber es hat was!"

 

Basti - Tiefschwarz: "no horns for me"

 

Radio - WRFL 88.1 FM Lexington, Kentucky // Senom: "great release. i mostly find blending ethnic (hate the term but it works) music into techno/house/etc unsuccessful, rather cheesy and bothersome but this release is an exception. also, its been a while since i enjoyed a downtempo track - fine work with les indes galantes, interesting take on "ehmedo". souk also is pretty great, reminiscient (very slightly) of that superb/magical set sven vaeth had played at expo2000 (a masterpiece)."

 

Blog - onlyhousemusic.org: "Another great Ep on Mo's Ferry"

 

Brothers Vibe: "Cool sound - All good…"

 

Tiefschwarz: "nice!"

 

Karotte: "wow. again a great kadebostan on fenou. love it."

 

Gus Gus: "no horns is for me. president bongo"

 

Radio - Diversions, CHRY.FM Toronto: "love the warm, middle eastern rhythms of THE SOUK (original)"

 

Severin Stickel -Kazantip: "will check to play…"

 

Hot Chip: "Nice and unusual tracks with some pretty out there instrumentation"

 

Sierra Sam: "thanks, really like it"

 

Mikael Stavöstrand: "nice deep tracks, prefer the "no horns mix" .."

 

Marcel Knopf: "KILLER! for me the best kadebostan so far!"

 

Radio Fritz Nightflight / Andre Langenfeld: "wow. mal was anderes!"

 

Journalist: Michel Leuffen (Groove, Prinz, Piranha): "nice piano idea - very trippy and the flute !!!! les indes hat tolle drums! Feine platte"

 

voices-records.de: "Wicked stuff ! I love that weird orchestration...very nice. The Souk works best. Thx !"

 

Blog - Resident Advisor: "thanks."

 

Magazine - Posivision mag: "feel good, really cool package! Galant;-)) no horns mix is awesome."

 

Radio S1 UnserDing - Thorsten Mathieu: "15.03 Vorstellung"

 

Kraushaar & Gradmann: "love the label!!! nice work, will defintely play those tracks... full support!"

 

Ruede Hagelstein: "i think we need more curious music, like this. full support!"

 

Tim Green: "liking the no horns mix, but especially liking les indes galantes!! great track :) will support. cheers!"

 

Laurent Garnier: "another great ep on Fenou. Will play for sure"

 

Cesar Merveille: "Nice release…"

 

Blog - Inputselector.fr: "Cool! freaky!"

 

Magazine - OurHouse // Dean Facer: "funky & quirky.... what I like.... nice!!!"

 

Radio - Triangle Fm // Laurent N.: "I like this release, with Kadebostan and on Fenou records = always original. Les Indes Galantes I really love it : GREAT STUFF !!! FULL SUPPORT !!!"

 

Radio - Raza.fm // Schaffhausen: "gefällt!!!"

 

Radio - Altroverso (DJ Misk): "the original is a bomb! and i like the other ones too. airplay in altroverso!"

 

Whatpeopleplay's Sebastian: ""The Souk" is sick!"

 

Benna Schneider: "march charts"

 

Magazine - Tsugi Mag: "nice one"

 

SIS: "full support !!!"

 

Sian: "very unusual..im liking the souk no horns mix.."

 

Dario Zenker: "the souk no horns mix is a crazy track.love the raw sounds."

 

Chris Lattner: "very outstanding stuff....but i would not know where to play it....maybe on a turkish wedding"

 

Groove Special: “

Gypsies, Techno und Trompeten: Während die Percussionhouse-Bewegung nicht müde wird, das Leben im Loop zu transzendieren, wandelt Kadebostan am Genfer See auf weniger ausgetretenen Pfaden. Zwischen Techno-Eklektizismus und folkloristischen Weltmusik-Anleihen arbeitet der Jack Sparrow des House an seinem ganz eigenen Klangkosmos. Und zeigt dabei keine Furcht vor orchestralen Wagnissen. Während seine ersten Dancefloor-kompatiblen Soloveröffentlichungen in den Startlöchern stehen, holt er von allen sieben Weltmeeren die Crew seines siebenköpfigen Rumpelzirkus zusammen.

Text: Tobias Staab

Im bunten Allerlei des heterogenen Technogetümmels dieser Tage klingen viele ja gar nicht so unverwechselbar, wie allerorten von ihnen behauptet wird. Die mannigfaltigen Informationen aus dem Netz zeigen es: Jede vermeintliche Einzigartigkeit findet sich in ähnlicher Machart mindestens noch zehn weitere Male irgendwo bei Last FM, Myspace oder Youtube. Trifft man dann jedoch tatsächlich mal per Zufall auf etwas Neues, dann sollte man sich nicht verunsichern lassen. Kadebostan zum Beispiel. Der im beschaulichen Genf beheimatete 26jährige Kauz ließ bereits im Frühjahr 2007 mit seiner ersten EP auf Freude Am Tanzen aufhorchen. Darauf fanden sich gewichtige filmische Streicherszenarien, grobkörnige Samples spanischer Diven sowie eine Reihe klingelnder und kratzender elektronischer Klänge, die bar jeder Peaktime-Euphorie in hypnotischer Gelassenheit ihre Bahnen zogen. Ekstase in Zeitlupe. Doch trotz der ausgestellten musikalischen Komplexität greift Kadebostan nicht auf eine klassische Ausbildung zurück, sondern auf natürliche Antriebe. „Mein musikalischer Hintergrund ist allein von Neugier bestimmt, von Neugier auf alles, was etwas mit Musik zu schaffen hat – so ist das, seit ich denken kann“, erzählt der Wahlschweizer. „Aber ich glaube auch an eine Art Magie im Prozess meiner Kompositionen. Ich würde nicht so weit gehen wie Lee Scratch Perry, der, während er aufnahm, immer Ganja-Rauch auf seine Bandmaschine zu blasen pflegte. Aber ich glaube an ein übernatürliches Moment, das mich bei der Arbeit vorantreibt.“ Schon von den ersten Veröffentlichungen an erntete Kadebostans eigenwilliges Amalgam aus verschiedensten musikalischen Einflüssen, die von Jazz über jüdische und afrikanische Traditionen bis zu Reminiszenzen an die wohlbekannte Detroiter Schule reichen, erstaunte Gesichter und faszinierte Blicke. Schließlich ist es selbst in einem strukturell offenen Genre wie House eher ungewöhnlich, am Mischpult einen hippiesk verzottelten Autodidakten vorzufinden, der zum Hardware-Equipment auch mal ein kleines Orchester einlädt. „Meine Arbeitsweise mit Instrumentalisten ist: Ich weiß, was ich von ihnen hören will“, erzählt Kadebostan. „Alles ist bereits vor der Session festgelegt. Meine ersten Ideen nehme ich auf Tape auf oder singe sie ihnen direkt vor.“
Punkkonzert bei Windstärke zwölf Die schwarzen langen Haare wirr im Gesicht hängend, das offene Hemd schweißnass an der behaarten Brust klebend, der bebende Körper in einem stetigen auf und ab des Takts: Die Liveauftritte von Kadebostan haben – verglichen mit der Mehrheit der lässig-langweilig vor sich hin wippenden Schräubchendreher – die Energie eines Punkkonzertes bei Windstärke zwölf. Seine Liveacts schepperten seit jeher über den Dancefloor, als gelte es, die letzte Leiste aus dem Parkett zu brechen – doch seine seine bisherigen Veröffentlichungen waren paradoxerweise eher auf dem Sofa zu goutieren. „Vodka Wedding“, der neuste Streich auf Freude Am Tanzen, wartet zwar nach wie vor mit kontemplativen Instrumentaldramaturgien auf, birgt mit „Monkey Swing“ nun aber auch endlich eine Nummer mit Hitpotenzial für die Tanzwütigen. Und auch die im Februar erschienene „The Souk“-EP auf Fenou verleitet zur Bewegung, ohne sich dabei durch allzu gefällige Plattitüden anzubiedern. Den bisherigen Höhepunkt von Kadebostans Laufbahn markiert allerdings sein Projekt The National Fanfare Of Kadebostany: eine Marschkapelle (auf Französisch: fanfare), die in diesem Jahr als Gipsy-Houseband um die Häuser ziehen und Platten bei Mental Groove veröffentlichen wird. Die sieben Mitglieder, deren Herkunft von Nordafrika über Rumänien bis Kasachstan reicht, rumpelten kürzlich bereits mit einer Vielzahl von Instrumenten über die Bühne des Krakauer Unsound-Festivals – und überzeugten dort manch eingefleischten Raver von den Qualitäten live geblasener Musik aus anderen Regionen dieses Planeten. Wie war das noch mit der Einzigartigkeit? „Wir machen Spezialpreise für Hochzeiten und Beerdigungen“, sagt Kadebostan, ohne die Miene zu verziehen. Damit steht er – zumindest im Bereich Techno – ziemlich sicher konkurrenzlos da. ”

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